Bäckerhandwerk sichert Zukunft: Ausbildungsvergütung steigt ab 1. März 2025
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks haben sich auf einen Tarifabschluss für die rund 11.000 Auszubildenden in der Branche geeinigt. Damit unterstreichen beide Seiten ihr gemeinsames Ziel, das Bäckerhandwerk zukunftsfähig und attraktiv auszurichten. Für den Tarifvertrag soll die Allgemeinverbindlichkeit beantragt werden.
Der neue Tarifvertrag im Bäckerhandwerk sieht eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen in zwei Schritten vor:
Ab 1. März 2025 bekommen Auszubildende im
1. Ausbildungsjahr 1.020 Euro brutto im Monat,
2. Ausbildungsjahr 1.090 Euro brutto,
3. Ausbildungsjahr 1.230 Euro brutto.
Ab 1. März 2026 steigen die Vergütungen einheitlich um weitere 50 Euro auf dann im
1 Ausbildungsjahr 1.070 Euro brutto,
2. Ausbildungsjahr 1.140 Euro brutto
3. Ausbildungsjahr 1.280 Euro brutto
Zusätzlich erhält jeder Auszubildende die Möglichkeit, die Vergütung in Höhe der Kosten des monatlichen ÖPNV-Tickets umzuwandeln.
Entgegen dem bundesweiten Trend rückläufiger Ausbildungszahlen sind die Ausbildungszahlen im Bäckerhandwerk gestiegen. Mit diesem Tarifvertrag setzen die Tarifvertragsparteien des Bäckerhandwerks in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein positives Signal.
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